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Lavanttal Rallye PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Marchl   
Freitag, den 08. März 2013 um 09:13 Uhr

Robert Pritzl und Manuel Kößler glücklich über Zielankunft

Die traditionelle Lavanttal Rallye in Kärnten lud auch in diesem Jahr neben der Österreichischen Meisterschaft die Teilnehmer des Mitropa Cup zu spannenden Sekundenkämpfen auf den extrem anspruchsvollen und teilweise noch schnee- und eisbedeckten Wertungsprüfungen ein. Diesem Ruf war auch Ex-Weltmeister Walter Röhrl gefolgt, der mit dem legendären Audi S1 als Vorauswagen für Begeisterung sorgte. Robert Pritzl und Manuel Kössler in ihren giftgrünen Subarus aus dem Hause Gogeißl stellten sich wie gewohnt der internationalen Konkurrenz um in der Europameisterschaft der Privatfahrer Punkte einzufahren. Mit einer progressiven Reifenwahl starteten die beiden SG-Sport Teams in die erste Etappe. Für Robert Pritzl und seine österreichische Copilotin Daniela Ertl endete der erste Tag dann allerdings schon nach wenigen Kilometern. Ein Pfennigdefekt in Form eines abgescherten Spannstiftes legte die Kraftübertragung des sonst so zuverlässigen Subaru Impreza lahm. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Servicecrew konnte Pritzl am zweiten Tag wieder an den Start gehen. Mit mehr als 15 Minuten Zeitstrafe auf Grund der nicht gefahrenen Wertungsprüfungen im Gepäck, war an eine vordere Platzierung natürlich nicht mehr zu denken. Somit lag das Augenmerk darauf mit einigen guten WP-Zeiten auf sich aufmerksam zu machen und die eine oder andere Setup-Änderung zu testen. Aber auch für die Teamkollegen Manuel Kößler und Benedikt Hofmann lief zu Beginn nicht alles nach Plan. Mit geschnittenen Slicks in die erste Etappe gestartet, öffnete Petrus unmittelbar als die beiden Youngster zur ersten Prüfung starteten seine Tore und bescherte in Verbindung mit den Trockenreifen nahezu unfahrbare Bedingungen während ihre Konkurrenten noch im Trockenen ins Ziel kamen. Dieses „Glück“ sollten die beiden im Laufe der Rallye noch zweimal haben. Doch damit nicht genug. Gleich von mehreren Reifenschäden konnten die SG-Piloten beim Zieleinlauf berichten. Auch davon ließen sie sich nicht unterkriegen und kämpfen sich bis zum Ende des zweiten Tages mit beachtlichen Zeiten auf den dritten Rang in der Mitropa-Cup Wertung nach vorne. Somit liegen Manuel Kössler und Robert Pritzl vor dem nächsten Lauf, der Saturnus Rallye in Slowenien, auf den aussichtsreichen Plätzen drei und vier.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. April 2013 um 08:35 Uhr
 
Rebenland Rallye PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Marchl   
Freitag, den 08. März 2013 um 09:13 Uhr

Erfolgreicher Einstand für SG-Sport Team im Mitropa Cup

Rallyefahrer beenden Rebenland Rallye auf Platz zwei und vier

Weit ab vom winterlichen Treiben in Deutschland begann für die Piloten des Bad Kötztinger SG-Sport Teams die Rallyesaison im österreichischen Rebenland unweit der slowenischen Grenze bei frühlingshaften Temperaturen. Zum ersten Lauf des Mitropa Rallye Cups, der Europameisterschaft der Privatfahrer, traten mit Robert Pritzl aus Hohenwarth und dem Füssener Youngster Manuel Kössler gleich zwei hochmotivierte Fahrer in ihren giftgrünen Subaru Impreza aus dem Rennstall von Sepp Gogeißl an. Kössler hatte Ende letzten Jahres einen erfolgreichen Test im für ihn neuen turbo- und allradgetriebenen Boliden absolviert und wollte nun sein Talent vor der internationalen Konkurrenz demonstrieren. Robert Pritzl, schon seit mehreren Jahren erfolgreich auf verschiedenen Fahrzeugen des japanischen Herstellers unterwegs, wollte gleich zu Beginn ein Wörtchen im Spitzenkampf mitreden. So zeigte er auch gleich zu Beginn der Rallye mit einer Gruppenbestzeit sein Potential eindrucksvoll auf. Aber auch Manuel Kössler konnte mit den ersten Zeiten des Tages mehr als zufrieden sein. Mit einer sensationellen vierten Zeit blieb er seinem Teamkollegen dicht auf den Fersen. Trotz kleinerer Eingewöhnungsschwierigkeiten auf den extrem anspruchsvollen Wertungsprüfungskilometern durch das steirische Rebenland konnte sich Robert Pritzl mit seiner Copilotin Karina Hepperle, die in diesem Jahr bereits die Weltmeisterschaftsläufe in Monte Carlo und Schweden gemeistert hat, auf einem starken 8. Gesamtrang und Platz 2 in der Gruppe N festsetzen. Sehr schnelle Zeiten standen auch auf der Habenseite der beiden Youngster Manuel Kössler und Heidi Haner. Lediglich ein unverschuldeter Zeitverlust durch den Unfall eines anderen Teilnehmers verhinderte Rang 3 in der Gruppe N direkt hinter Pritzl. Am zweiten Wertungstag, bei mittlerweile wieder winterlichen Temperaturen war die Marschrichtung der beiden Subaru Piloten klar. Auf jeden Fall sollten die bis dato schon sehr guten Platzierungen gehalten und vielleicht sogar verbessert werden. Robert Pritzl wurde zu Beginn des zweiten Tages durch eine defekte Zündkerze etwas ausgebremst, konnte aber mit einer fahrerischen Glanzleistung seinen Rang verteidigen. Manuel Kössler kam immer besser mit dem noch ungewohnten Antriebskonzept zurecht und zeigte mit Top Ten Zeiten sein Talent eindrucksvoll auf. Der von der Rennleitung nicht gutgeschriebene Zeitverlust des ersten Tages verhinderte zwar den verdienten 10 Gesamtrang und einen Stockerlplatz in der Gruppe N, konnte aber die Freude über die gezeigte Leistung nur kurz trüben . Als Ausklang des Saisonstarts waren mit Achim Kadur/Benedikt Hofmann und Michael Pfeiffer/Thomas Schöpf zwei weitere Piloten des SG-Sport Teams bei der Osterrallye in Tiefenbach bei Passau am Start. Während der Bad Kötztinger Routinier Kadur die Rallye nach einem starken Aufritt zu Beginn, auf Grund eines „Pfennig-Defekts“ zur Halbzeit beenden musste, zeigte Michael Pfeiffer aus Warzenried, dass er immer vertrauter mit dem 300 PS starken Subaru Impreza wird und landete auf einem sensationellen 6. Gesamtrang. Die Gruppe der Serienfahrzeuge gewann er wie selbstverständlich mit gehörigem Abstand zu seinen Konkurrenten. Der nächste Einsatz für das SG-Team ist bereits in einer Woche bei der Lavanttal Rallye in Österreich.     

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. April 2013 um 08:36 Uhr
 
3-Städte Rallye 2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Marchl   
Dienstag, den 30. Oktober 2012 um 16:02 Uhr

Robert Pritzl feiert überlegenen Divisionssieg bei der ADAC 3-Städte Rallye

Nicht nur der angekündigte Wintereinbruch sollte die diesjährige Ausgabe der berühmten ADAC 3-Städte Rallye zu einer äußerst spannenden Veranstaltung machen. Bereits am Freitagabend ging das mit 105 Piloten überaus stark besetzte internationale Feld auf die ersten Wertungsprüfungen um bei einbrechender Dunkelheit und noch trockener Fahrbahn erste Richtwerte zu setzen. Auch in diesem Jahr lockte der Mitropa Rallye Cup wieder zahlreiche ausländische Piloten aus insgesamt neun Nationen, von Dänemark über Italien bis Russland ins Bäderdreieck. Robert Pritzl und Karina Hepperle konnten auf Anhieb an die sehr gute Performance der letzten Rallye in Österreich anknüpfen und erreichten nach den beiden Auftaktprüfungen den Abendservice als führende ihrer Division und sensationelle dritte im Gesamtklassement. Auch für Michael Pfeiffer lief der erste Wertungstag nach Maß. Auf den schnellen Asphaltprüfungen nutzte er die Leistung seines Serien-Impreza STI optimal aus und behauptete sich auf einem nie erwarteten 13. Gesamtrang. Für den dritten im Bunde, den Füssener Youngster Manuel Kößler ging es in erster Linie darum sich auf den erstmals pilotierten Subaru Impreza einzuschießen. Trotz eines kleinen Drehers auf der Auftaktprüfung erreichte er das Zwischenziel ohne einen Kratzer am Auto und war für die lange zweite Schleife mit rund 115 Wertungskilometern nun gut gerüstet. Just zum Start der Samstagschleife öffnete dann auch Petrus seine Schleusen und bescherte den Rallyepiloten nasse und schmierige Bedingungen auf den, mit diversen Schotterpassagen gespickten und mit nassem Herbstlaub übersäten Asphaltprüfungen. Robert Pritzl kam dieser Regen anscheinen wie gerufen. Bereits zum ersten Servicestopp in Karpfham stellte das Duo mit einem Vorsprung von 20 Sekunden klar, dass der Sieg in der Gruppe N in diesem Jahr nur über den froschgrünen Gogeißl Subaru Impreza gehen wird. Auf den verbleibenden Wertungsprüfungen spielte Pritzl sein Können souverän aus und baute den Vorsprung sogar noch auf über eine halbe Minute aus. Zur Krönung durften sich Robert Pritzl und Karina Hepperle auch noch über einen Platz auf dem Siegerpodest freuen. Michael Pfeiffer und Sandra Hauner hatten vom Samstag leider wenig Gutes zu berichten. Auf den regennassen Prüfungen verlor das Team auf Grund einer verpatzten Reifenwahl und gleich mehrerer Ausrutscher viel Zeit. Nichtsdestotrotz brachte Pilot Pfeiffer den Subaru Impreza leicht lädiert über die Zielrampe und durfte damit den Sieg in der Gruppe der Serienfahrzeuge feiern. Manuel Kößler und seine Copilotin Heidi Haner hingegen fanden sich mit jedem Kilometer besser in ihrem neuen Fahrzeug zurecht und geigten zum Samstagmittag mächtig auf. Mit Zeiten unter den Top-Ten der Gesamtwertung stellte der 24-jährige KFZ-Meister aus Füssen bei diesen schwierigen Verhältnissen sein Talent eindrucksvoll unter Beweis und empfahl sich damit mit Nachdruck für höhere Aufgaben.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. Oktober 2012 um 16:13 Uhr
 
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